Millionen liegen auf dem Rasen: Warum Bundesligaclubs ihr Amazon-Potenzial verschenken
Am 28. August startet die neue Bundesliga-Saison – die Saisonvorbereitung läuft, neue Trikots werden vorgestellt, die Fans stehen in den Startlöchern. Und trotzdem verkaufen die meisten Fußballclubs ihre Fanartikel nicht dort, wo Millionen Menschen tagtäglich einkaufen. Stattdessen überlassen sie das Feld grauen Importeuren, unautorisierten Drittanbietern und Fälschungen. Dabei würde ein professioneller Amazon-Auftritt genau jetzt, kurz vor dem Anpfiff, für echten Umsatz sorgen.
Emotionale Kaufbereitschaft, aber kein Verkäufer in Sicht
Stell dir vor, du bist Fan eines Bundesligaclubs, das neue Trikot ist gerade erschienen, und du willst es sofort haben. Wo schaust du zuerst nach? Vermutlich auf Amazon, denn dort kaufst du ohnehin die Hälfte deines Lebens ein. Genau in diesem Moment, wenn die Kaufbereitschaft am höchsten ist, passiert bei vielen Clubs allerdings nichts. Kein offizieller Shop, kein Markenauftritt, keine verlässliche Anlaufstelle.
Ich habe das selbst ausprobiert, und zwar als HSV-Fan, der auf Amazon nach dem eigenen Trikot gesucht hat. Das Ergebnis war ernüchternd: Dubiose Anbieter und Produkte, bei denen man nie so richtig weiß, ob sie überhaupt echt sind. Bei keinem einzigen Ergebnis stand der Club selbst als Verkäufer dahinter. Genau das ist das eigentliche Problem, denn das Vertrauen der Fans war da, nur der passende Verkäufer hat gefehlt.
Was Clubs auf dem Marktplatz aktuell verschenken
Wenn Fußballclubs ihre Produkte nicht selbst auf Amazon platzieren, überlassen sie das Spielfeld anderen, und das sind in aller Regel keine seriösen Partner. Drei Gruppen profitieren stattdessen von der Lücke:
Graue Importeure, die Ware ohne Absprache mit dem Club auf den Marktplatz bringen
Unautorisierte Drittanbieter, die mit dem Markennamen werben, ohne dazu berechtigt zu sein
Fälschungen, die Fans in Enttäuschung und Vereine in ein Reputationsrisiko stürzen
Das Fatale daran: Die Nachfrage ist da, oft sogar deutlich höher als im Rest des Jahres. Rund um große Turniere oder in der Transferphase steigt das Suchvolumen nach Fanartikeln spürbar, ohne dass die Clubs davon profitieren. Wer als Marke auf Amazon nicht präsent ist, überlässt diesen Umsatz freiwillig der Konkurrenz oder eben unseriösen Anbietern.
Was ein professioneller Amazon-Auftritt tatsächlich bringt
Ein eigener, markenkonformer Auftritt auf Amazon ist kein nettes Extra, sondern eine handfeste Umsatzchance. Fünf Punkte sowie dieser weitere Blogartikel https://www.webnetz.de/know-how/blog/warum-marken-auf-amazon-aktiv-sein-sollten sprechen dafür ganz besonders deutlich:
Markenkontrolle statt Drittanbieter-Chaos. Der Club bestimmt selbst, wie Produkte präsentiert werden, zu welchem Preis sie verkauft werden und wer überhaupt verkaufen darf.
Hohe Reichweite und unentdecktes Umsatzpotenzial. Millionen Nutzerinnen und Nutzer suchen täglich auf Amazon, ganz ohne zusätzliches Marketingbudget für Reichweite.
Internationale Fans dank Prime-Logistik. Über die Amazon-Logistik erreichen Clubs auch Fans außerhalb Deutschlands, ohne selbst einen internationalen Versand aufbauen zu müssen.
Schutz vor Fälschungen. Ein verifizierter Markenauftritt sorgt dafür, dass Fans erkennen, wo das echte Original zu finden ist, und schützt gleichzeitig den Ruf des Vereins.
Cross-Selling als zusätzlicher Hebel. Wer ein Trikot kauft, greift oft gleich noch zum Schal oder zur Tasse dazu, wenn das Angebot einfach zu finden ist.
Zwei Clubs, die zeigen, wie es geht
Borussia Dortmund macht es vor: Der BVB hat seinen BrandStore sichtbar für den Saisonstart angepasst. Ein großformatiges Stadionbild mit dem Schriftzug "Saisonstart" empfängt Besucher direkt auf der Startseite, darunter eine kuratierte Produktauswahl von Cap über Geldbörse bis Schal und Sonnenbrille, alles im BVB-Design und mit garantierter Prime-Lieferung. So wird aus einem reinen Verkaufsraum ein echter Markenauftritt, der zum Saisonstart passt.
Auch Union Berlin zeigt, wie ein professioneller Markenauftritt funktioniert. Der BrandStore begrüßt Fans mit einem persönlichen "Herzlich willkommen" und führt über eine klare Navigation durch Kategorien wie Bekleidung, Fan-Accessoires oder Zuhause. Passende Produktempfehlungen laden zum Weiterstöbern ein, von der Müslischale bis zur Bettwäsche im Vereinsdesign. Ein Auftritt, der zeigt: Auch abseits des Saisonstart-Hypes lässt sich Markenidentität konsequent durchziehen.
Die Saisonvorbereitung ist der perfekte Zeitpunkt
Genau jetzt, während neue Kader vorgestellt werden und neue Rückennummern vergeben werden, ist der ideale Moment, um sich diese Frage zu stellen: Wo verkaufen wir eigentlich, und wo verkaufen andere längst für uns mit? Clubs, die das jetzt erkennen, verschaffen sich einen echten Vorsprung, bevor die neue Saison überhaupt angepfiffen wird.
Für mich als jemand, der beruflich täglich mit Amazon Ads und Markenauftritten arbeitet, ist die Sache klar: Die Kaufbereitschaft der Fans ist längst da. Es fehlt nur noch der professionelle Auftritt, der diese Nachfrage auch tatsächlich beim Club selbst landen lässt. Wer als Verein oder als Marke wissen möchte, wie so ein Auftritt konkret aussehen kann, ist bei uns genau richtig, denn wir begleiten Marken täglich dabei, ihr volles Potenzial auf Amazon auszuschöpfen.
Wie siehst du das: ungenutztes Potenzial oder bewusste Zurückhaltung der Clubs? Ich bin gespannt auf deine Perspektive.
Viele Grüße
Finn
Autor/in
Finn Marquardt Paid Media Marketing (Amazon)
Finn ist seit 2021 bei webnetz und hat in der Agentur während seiner Ausbildung alle Marketing-Disziplinen erfolgreich durchlaufen. Seine große Faszination gilt allerdings dem Marktplatz Marketing. Wie Händler das Maximum aus Ihrem Amazon-Auftritt herausholen und das vorhandene Marktplatz-Potenzial bestmöglich ausschöpfen – das verrät Finn gern. In seiner Freizeit trefft ihr den HSV-Fan im Fitnessstudio.